kind des windes

Bin ein Kind des Windes, ein Kind der Nacht
Habe Anstand schon immer verlacht!
Gib mir dein Leben, ich schenk dir den Tod
Der Teufel hat DIR noch nie gedroht!
Lass mich dein Licht sein
Und wir werden zusammen schrein.
Gib mir deine Hand, halt mich ganz fest
Du wirst sehn, ich bin es die loslässt!
Kannst mich nicht halten, kannst mich nicht fassen
Doch ich werd dich niemals loslassen!
Ich bin ein Kind des Windes, ein Kind der Nacht
Und ich habe Anstand schon immer verlacht!

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and again and again and again

Ich kannte ihn schon seit Jahren. Wir hatten uns eine Zeitlang aus den Augen verloren. Bis er von mir träumte. Da bekam ich eine Mail von ihm. Wir beschlossen, uns demnächst auf einen Kaffee zu treffen. Ich fuhr also zu ihm, freute mich unendlich ihn wieder zu sehen. Wir tranken ein wenig. Redeten. Rauchten etwas. Ich war irgendwann ziemlich betrunken. Und Kuschelbedürftig. Können wir uns in dein Bett legen und etwas anschauen? Er lachte. Klar. Stört es dich, wenn ich mich ausziehe? Ich vermute einen verwunderten Blick. Wieder ein Lachen. Mach nur.

Wir lagen also im Bett, ich mehr oder weniger nackt. Wie das alles dann genau passierte, weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich nur, dass ich irgendwann verdammt geil war. Ich verliebte mich in seine Berührungen, wollte ihn mehr als alles andere. Nur diese kleine Sache mit der Verhütung sollte ein Problem werden. Wir blieben brav.

Trotzdem blieb ich, ganz untypisch für mich, den kompletten nächsten Tag und die darauffolgende Nacht bei ihm. Es war klar, dass wir jetzt einen Fick offen hatten, auf den ich mich zugegebenermaßen sehr freute.

Ich fuhr also wieder zu ihm. Es war nach so kurzer Zeit schon unglaublich vertraut. Andererseits kannten wir uns natürlich auch schon seit sechs Jahren. Der Abend begann wieder mit Alkohol, Gesprächen, Hasch. Dann lagen wir im Bett. Seine Hände strichen über meinen Körper. Zogen mich an sich. Ich wollte ihn in mir spüren. Er ließ sich Zeit. Ich hatte ein bisschen Angst. Wie es wäre, ob ich in mein Muster verfiele. Es war wundervoll. So wundervoll, dass wir am nächsten Tag nichts anderes taten. Wir verbrachten den kompletten Tag im Bett – ich hatte nie in meinem Leben so viele Male hintereinander Sex. Stundenlang. Ich genoss seine Hände an meinem Körper, seinen harten Schwanz in mir, seinen Mund an meinem Hals. Er nahm mich von hinten, packte meine Hüften, zog mich an sich. Das leise Flüstern an meinem Ohr machte mich fast wahnsinnig.

Der nächste Tag war der erste seit langem, an dem ich keinerlei Lust auf Sex hatte.

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sie töten mich

Daddy – sie töten mich.
Kannst du mir helfen?
Daddy – sie ficken meine Seele.
Daddy – sie zerreisen mich.
Kannst du sie davon abhalten?
Daddy – halt mich ganz fest.
Lass nicht zu, dass ich zerbreche.
Halt mich zusammen.
Schütze meine Seele.
Daddy – sie töten mich.

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and all you do is lie to me

Seit ich diesen Menschen gesehen habe, glaube ich vielleicht nicht gerade an Liebe auf den ersten Blick. Aber zumindest an eine Verliebtheit. Ich war fünfzehn. Er war der Freund eines Mädchens aus der Oberstufe, sechs Jahre älter als ich und bildschön.

Es war morgens, ich war auf dem Weg zur Schule. Er begleitete seine Freundin jeden Tag. Es war nur ein kleiner Blick ¬– und in diesem Moment verliebte ich mich. Ich konnte ihn nur anstarren. Er grinste mich an, lief vor mir und drehte sich immer wieder um und zwinkerte mir zu. Er ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Seit diesem Morgen träumte ich jede Nacht von ihm, schrieb über ihn. Ich fragte mich, wie er wohl hieße, wer er sei, ich konnte nicht aufhören an ihn zu denken. Am nächsten Tag sah ich ihn wieder. Und wieder lief er vor mir, wieder drehte er sich um und grinste mich an. So ging das jeden Tag und jeden Tag hatte ich Angst, dass dieser Tag der letzte wäre.

Ich stand da und rauchte eine Zigarette. Plötzlich stand er vor mir. Sag mal, kenn ich dich irgendwoher? Ich dachte, meine Knie würden gleich nachgeben. Ich denke nicht. Er grinste. Schade. Und er ging wieder.

Ich kann nicht mehr sagen, wie lange dieses Spiel ging. Ich wusste inzwischen seinen Namen, hatte ihn über Freunde herausgefunden. Wusste, dass er der Freund des Mädchens war, das er jeden Tag zur Schule brachte. Und traute mich nie mit ihm zu reden.

Ich war mit meiner Cousine und ihrem jetzigen Mann auf dem Weg ins Kino. Da sie etwas außerhalb wohnt, trafen wir uns im Zug und fuhren gemeinsam zum Hauptbahnhof. Da stand er. Mit seiner Freundin. Ich hatte meiner Cousine auf der Fahrt von ihm erzählt und jetzt stand er vor mir. Wir gingen aufeinander zu. Völlig selbstverständlich. Nahmen uns in den Arm und er fragte ich, wie es mir geht. Ich solle ihm meine Nummer geben, dann könne man mal einen Kaffee trinken. Es war ganz natürlich in diesem Moment. Es war das seltsamste Erlebnis was ich jemals hatte. Er schrieb mir noch während ich im Kino saß. Ich konnte ihm endlich all diese Fragen stellen, die schon so lange in meinem Kopf waren. Als ich Zuhause war, rief er mich an. Wir telefonierten drei Stunden. In dieser Zeit erfuhr ich, dass seine Freundin die komplette Zeit neben ihm lag. Ich habe ihre Beziehung nie verstanden. Er erklärte es mir auch nicht. Und es war mir damals irgendwann egal.

Zusammen mit meiner Cousine gingen wir kurze Zeit später in die Stadt. Ich hatte einen der lustigsten Nachmittage meines Lebens. Wir liefen in einem Laden herum, probierten Hüte auf, zogen Schals an. Von einem dieser Schals war er begeistert. Ich meinte, Kaschmir sei wunderbar. Kaaaaaaschmir? Als er zu einer älteren Frau ging und sie fragte, ob ihr Schal auch so weich und Kaaaaaschmir sei, wurden wir gebeten, den Laden zu verlassen.

Wir saßen an einem Brunnen. Er küsste mich. Meine Cousine lachte. Hast du etwas dagegen? Er sah sie mit einem Grinsen in den Augen an. Nein. Aber deine Freundin. Er wurde nachdenklich. Ja, das würde sie.

Ein paar Tage später stand er vor meiner Haustür. Er brachte seinen Leguan mit. Dieser Mann hatte meistens einen Leguan dabei. Er saß auf seinen Schultern. Auch wenn er seine Freundin in die Schule brachte. Ihn kannte irgendwann fast jeder. Er war der Leguan- Typ. Meine Stiefmutter öffnete die Tür, sie rief mich. Ich lachte. Er verbrachte das ganze Wochenende bei mir. Der Leguan blieb die komplette Zeit auf meinem Stuhl vor der Heizung sitzen. Er wusste wohl, dass ich die andere Frau war. Dieses Vieh hasste mich. Sobald ich in seine Nähe kam, schlug er nach mir.

Er vögelte mir beinahe das Hirn raus, war der erste der mich in den Arsch fickte. Ich ließ einfach alles zu. Es gab keine Tabus, keine Verlegenheit, keine Angst. Er verstand sich bestens mit meinen Eltern, half dabei, das Haus zu renovieren, kochte und aß mit uns. Es war wundervoll. Immer wieder rief seine Freundin an. Er erzählte ihr die wildesten Geschichten. Er war der beste Lügner den ich jemals kennen lernen durfte.

Natürlich hatte er auch mich belogen. Für ihn war es Spaß. Für mich war er alles. Sobald er das merkte, hörten die Anrufe auf, die SMS, die Emails. Ich wartete jeden Tag auf ihn. Er wurde immer distanzierter und ich immer verzweifelter. Ich verstand es nicht und wusste doch ganz genau, dass er mich nur benutzt hatte. Ich sah ihn dann lange nicht mehr, bestimmt ein paar Monate. Aber ich konnte ihn nicht vergessen.

Dann war er wieder da. Holte sie diesmal ab. Ich sah durch Zufall aus dem Fenster und sah ihn ins Gebäude laufen. Ich sprang auf, rannte heraus und fiel ihm in die Arme. Er küsste mich. So fing es wieder an. Ich wartete jeden Tag auf ihn und immer wenn ich ihn sah, rannte ich aus dem Unterricht um diese wenigen Augenblicke mit ihm haben zu können.

An einem dieser Tage brachte er einen kleinen Hund mit. Sein Name war Jimmy. Er war der süßeste, hübscheste und tollste Hund, den ich jemals sah. Er sagte mir, er wolle ihn weggeben. Habe ihn von einem Freund und keine Zeit für ihn. Ich wollte ihn haben. Er erzählte mir, dass er jetzt in der Stadt wohne, mit seiner Freundin zusammen. Ich solle seine Wohnung anschauen. Und das tat ich.

Ich rechnete nicht mit Sex weil ich meine Tage hatte. Nie wäre ich mit meinen fünfzehn Jahren auf die Idee gekommen, in dieser Zeit Sex haben zu können. Er lachte mich aus. Nahm meine Hand und schob sie in seine Hose. Ich fühlte mich unsicher, wusste nicht recht was ich tun sollte. Überall sah ich sie. Seine Freundin. Sie hatte überall Zettel verteilt, es gab Bilder von ihr. Wir wussten nicht genau, wann sie wiederkam. Er lachte noch mehr. Zog mich ins Schlafzimmer und fickte mich. Das ganze Laken war voller Blut. Ich fühlte mich mies. Ich ging nach Hause und hörte nicht mehr auf zu weinen.

Ich überredete meinen Vater diesen Hund zu übernehmen. Er brachte ihn. Zusammen mit seiner Freundin. Sie standen bei mir Zuhause. Dort, wo ich mit ihm geschlafen hatte. Wir spielten alle ein Spiel. Nur sie wusste es nicht.

Später erzählte er mir, sie hätten sich verlobt. Ich verstand es nicht. Der Kontakt verlief sich. Er war ein wunderbarer Lügner, ein Blender, ein Arschloch. Und der erste Mann, in den ich wirklich verliebt war.

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ziellose reise

Tief betroffen
blicke ich zurück,
finde keine Worte
zu sagen
was mein Herz denkt.
Es hofft, dir geht es gut,
doch es weiß nicht,
wo du bist.
Es hofft,
es ist nicht alles vorbei,
obwohl es das weiß.
Es kann nicht glauben,
was geschehen.
Es hat Mühe zu schlagen,
manchmal,
wenn die Hoffnung stirbt.
Es sagt
auf Wiedersehen.
Es wünscht dir,
eine gute Reise.
Wo immer das Ziel ist.

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too many times

Er kam und es war wie immer. Ich sah ihn und es ging mir gut. Meine Sorgen waren kleiner, es schien alles leichter. Wir hatten Sex, lagen uns in den Armen und erzählten aus unserem Leben. Ich weiß nicht, wie es weitergeht. Die Frage, was das eigentlich ist, steht immer im Raum. Keiner stellt sie. Es passt nicht im Moment. Es ist zu früh.

Ich war sehr müde, hatte die Nacht nur 4 Stunden geschlafen. Der nächste Tag – Frühschicht. Also 5.30h anfangen. Ich konnte nicht schlafen. Wieder einmal. Er ging mir nicht aus dem Kopf. All die Dinge. Dieses Chaos in meinem Kopf besucht mich jede Nacht. Irgendwann beschloss ich, dass es egal ist und der Versuch zu schlafen mich auch nicht weiterbringt. Um 2h klingelte mein Handy. Mein Ex. Ich hob ab und wusste sofort, dass er mehr als betrunken war. Er wollte, dass ich mit ihm Feiern gehe und ging auch nicht besonders darauf ein, als ich ihm erklärte, ich müsse arbeiten. Ich legte auf. Fünf Minuten später klingelte mein Handy erneut. Wieder er. Ob er bei mir schlafen könne. Bereits in diesem Moment wurde mir bewusst, dass diese Nacht kein schnelles Ende finden würde.

Er stand vor meiner Tür und fiel in meine Wohnung. Sah aus wie eine Leiche. Ich verfrachtete ihn in mein Bett und dachte, er würde jetzt einschlafen. Tat er aber nicht. Er entschuldigte sich tausendmal. Ich wollte aufstehen und ihm etwas zu trinken holen. Er ließ mich nicht gehen. Umklammerte mich, hielt mich fest. Ich wusste nicht, was ich tun sollte und streichelte über seinen Rücken. Er bat mich nicht zu gehen. Fühle sich so leer. Habe keinen Sinn in seinem Leben. Meine Mauern hielten. Ich versuchte ihm trotzdem ein Gefühl von Nähe zu geben, obwohl ich absolut nichts fühlte. Ich hielt ihn fest und redete mit ihm. Er war so verzweifelt. Wenn ich daran zurückdenke, tut es verdammt weh.

Er lag nackt über mir, ich hatte nur eine Hose an. Ich spürte seinen Schwanz und trotz der seltsamen Situation wurde ich verdammt geil. Ich löste mich aus der Umklammerung und zog meine Hose aus. Es ging in diesem Moment so viel weniger um Sex als mehr um das Gefühl von absoluter Nähe. Es war wie damals, als wir uns kennenlernten. Nur war es damals Liebe und keine Verzweiflung. Wir versuchten Eins zu sein. Und ich empfand nichts dabei. Es wurde mir irgendwann zu viel. Ich war nicht in der Lage, ihm das zu geben, was er in diesem Moment brauchte. War selbst zu leer. Also hielt ich ihn einfach im Arm und er schlief ein.

Ich musste nun auf Arbeit gehen. Natürlich todmüde und komplett in meiner eigenen Welt. Aber auch diese 10 Stunden vergingen. Danach war ich natürlich kein bisschen mehr müde – ich hätte ja nun Zeit zum Schlafen gehabt. Also ganz klar, dass ich jetzt wach wurde. Ich rief meinen Ex an, um mit ihm wegen letzter Nacht zu sprechen. Wir kamen gut klar, besser als in letzter Zeit. Ich beschloss, den Nachmittag bei ihm zu verbringen. Wie eigentlich immer, artete das alles etwas aus. In meinem Leben passiert einfach zu viel die letzten Wochen. Meine Freundin kam gegen 19h und wir tranken Sekt. Ich diskutierte mit meinem Ex über verschiedenste Dinge und als meine Freundin in meine Wohnung ging, um noch zu duschen bevor Freunde kamen, liefen mir schon die Tränen über mein Gesicht. Er schaffte es jedes Mal meine Mauern einzureißen. Trotzdem ging ich mit einem guten Gefühl.

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la petite voleuse

Und ich fühlte wie die Gitter sich schlossen und der Riegel vorgeschoben wurde. Ich wusste, der Weg zurück war nun versperrt. Bemerkte es, in diesem einen kleinen Moment, in dem es zu spät war. Es war die Strafe für all die gestohlenen Augenblicke. Sie gehörten mir nicht und doch sammelte ich sie alle ein und versteckte sie in meinem Kopf. Meine Gedanken fanden sie und betrachteten sie, bemerkten den Diebstahl und schlossen mein Herz ein. Es schlägt nun wie verrückt, versucht zu rennen, davonzulaufen. Die Suche nach einem Ausweg nimmt ihm all seine Kraft.

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pack ihn aus! [ibiza 6]

Am nächsten Tag erzählte meine Freundin die ganze Geschichte. Als wir auf unsere Liege verschwanden, legte die Krabbe auch gleich los, nahm ihre Hand und forderte sie auf, ihn manuell zu stimulieren. Komm Baby! Pack ihn aus! Fass ihn an! Sie sah ihn wohl nur mit großen Augen an und er packte ihn selbst aus. Er kletterte auf sie und da sein Penis wohl etwas kurz geraten war, rutschte er immer wieder heraus. Nervte meine Freundin auch nur ein kleines bisschen. Nach mehreren Ohjas! und Babys! schob sie ihn von sich und zündete eine Zigarette an. Er hatte aber wohl noch nicht genug, legte sich wieder auf sie und machte einfach weiter. Die Tatsache, dass sie dabei rauchte, stellte offenbar auch kein Problem dar, im Gegenteil! Es wurde sogar noch ein Oh Baby! Du bist so guuut! in das Stöhnen eingebaut. Irgendwann hatte wohl auch das ein Ende und sie wartete nur noch auf mich.

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pornostars und sex am strand [ibiza 5]

Es gab diesen einen Abend. Ich kann mich nicht erinnern, warum wir so unendlich betrunken waren, bilde mir aber ein, es gab einen Grund dafür. Auf jeden Fall waren wir nicht mehr annähernd Zurechnungsfähig. Meine beste Freundin und ich hatten tagsüber drei Typen kennengelernt. Auf die Frage hin, was sie denn beruflich machen würden, erzählten sie uns nach langem Herumgedruckse , dass sie in der Pornoindustrie arbeiten würden. Dank unseren Freunden Wodka, Tequilla und Rum glaubten wir das sogar. Zwei davon waren interessant, der andere einfach selbst uns zu alt. Einer der beiden wurde die Krabbe, da er jeden Tag aufs Neue das Bedürfnis hatte uns zu beweisen, dass sein Sonnenbrand bis zum Abend braun sein würde. Der andere Dieter. Er sah in den Augen meiner Freundinnen Dieter Bohlen einfach zu ähnlich.

Am Abend fand man uns also wieder an der Bar mit unseren drei Pornostars im Schlepptau. Wir tranken. Und tranken. Und tranken. In einer der Trinkpausen wurde das Ganze dann eine wilde Knutschorgie – meine Freundin mit der Krabbe, ich mit Dieter, Freundin mit mir, Krabbe mit Dieter usw. Mir wurde langsam klar, dass dieser Abend böse enden würde und beschloss, noch mehr Alkohol zu brauchen. Ich war irgendwann kaum noch ansprechbar. Meine Freundin schlug daraufhin vor, doch jetzt zum Strand zu gehen. Ich dachte, ja, warum nicht?

Wir liefen also zu viert zum Strand hinunter und lagen auf der Decke, die wir vorher noch aus unserem Bungalow geholt hatten. Dieter und ich gingen irgendwann etwa 10 Meter weiter und er klaute uns eine Liege. Ich trug nur einen Rock, ein Top und darunter einen Bikini. Wer schon einmal nachts auf einer Insel war, weiß, dass es dann ziemlich kalt werden kann. Er wäre meiner Meinung nach also nicht nötig gewesen, mich komplett auszuziehen. Sah er aber offensichtlich anders. Er selbst öffnete nur seine Hose. Ich warf ihm ein Kondom auf den Bauch und beschloss, für solch feinmotorische Tätigkeiten zu betrunken zu sein.

Er lag unten, ich setzte mich also auf seinen Schwanz und dachte mir erst mal – was zum Teufel?? Offenbar hatte der Wind dafür gesorgt, dass das Kondom beim Überziehen eine Schicht Sand abbekam. Nun gut, man will ja nicht so sein. Drauf geschissen. Ich fing also an mich zu bewegen und dann ging es los. OHHHHJA! BABY! Ooookay. Wäre es dabei geblieben – na gut, kein musthave aber okay. War aber nicht so. Sein Stöhnen führte er konsequent in sämtlichen Tonlagen und massiver Lautstärke fort. BAAABY! MACHS MIR! OHHHJA! Das größte Problem, ich wurde langsam nüchtern. Nach einer Weile hatte ich absolut keine Lust mehr, vor allem da wir zwischenzeitlich doch einige Passanten angelockt hatten, die zwar brav weiterliefen aber ich wollte es nicht riskieren auf Dieter gesehen zu werden. Ich stand also auf, zog mich an und sagte mit verschränkten Armen, mir wäre kalt.

Ich sah hinüber zu meiner Freundin und war mir nicht ganz sicher ob ich jetzt stören könnte. Sie allerdings sah mich auch und winkte mich hektisch zu sich her. Sie stand auf und wir gingen zurück zum Bungalow. Sie sah mich an, sah mein Gesicht und lachte los. War es bei dir auch so schlecht? Ich nickte. Hat deiner auch die ganze Zeit so wild gestöhnt? Wieder ein Nicken. Hat er auch sämtlichen Stuss von sich gegeben? Abermals konnte ich nur nicken. Oh Gott! Ich glaube das war der schlechteste Sex meines Lebens! Auch hier musste ich ihr einfach zustimmen. Wir amüsierten uns den ganzen Weg zurück in den Club und nachdem die Sonne schon aufging, hielten wir es für eine gute Idee schlafen zu gehen.

Unsere beiden Helden erhofften sich wohl eine kleine Gruppennummer, da sie mehrfach andeuteten noch mit in unseren Bungalow kommen zu wollen. Wir hatten darauf aber so gar keine Lust und gingen lieber alleine ins Bett.

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kaffee trinken.

Ich hatte ihn längere Zeit nicht gesehen. Es waren die Feiertage dazwischen, Arbeit, Alltag. Ich wachte morgens auf und sah, dass ich eine SMS bekommen hatte. Heute 16.30h „Kaffee“ bei dir? Ich grinste.

Ich war so nervös. Duschte noch bevor er kam und zog ein langes Kleid an. Es klingelte. Ich ging an die Tür und da stand er. Meine Hände zitterten. Ich weiß nicht, warum mir das gerade bei ihm immer passiert. Ich hatte gerade eine Zigarette in der Hand, ich rauchte schon seit einer Stunde Kette. Ich fragte, warum er schon so früh frei habe. Keine Lust mehr. Außerdem habe er gelesen, dass ich frei hätte und dachte sich, man könne einen Kaffee zusammen trinken. Ich grinste. Möchtest du einen Kaffee? Ein Lächeln auf seinen Lippen. Klar, warum nicht?

Ich ging in die Küche, vor mir zwei Tassen Kaffee, Milch und Zucker. Er stand hinter mir. Möchtest du Milch? Meine Stimme zitterte. Seine Hände streichelten über meinen Körper. Milch wäre toll. Seine Lippen nah an meinem Ohr. Langsam schob er den langen Rock über meine Hüften. Küsste meinen Rücken. Du hast aber nicht viel an heute. Ich stöhnte. Er hatte gerade meine Mitte erreicht. Warum bist du so nass? Ich konnte kaum sprechen. Weil du da bist. Ich spürte wie er seine Hose öffnete. Fühlte seinen harten Schwanz an meinem Arsch. Wurdest du länger nicht gefickt? Ich nickte. Wie lange? Eine Woche. Mit deinem Ex? Ich schüttelte meinen Kopf. Ein anderer? Zwei. Wirklich? Du kleine Schlampe. Ich steh auf kleine Schlampen. Ich lachte. Ich weiß. Er stieß zu. War es gut? Nein. Warum? Wieder ein Stoß. Sie waren jung. Woher waren sie? Seine Hand auf meinem Arsch. Aus einem Club. Du hast sie da mitgenommen? Ich nickte. Kanntest du sie? Er drückte meinen Nippel. Nein. Du hast sie mitgenommen und dich ficken lassen? Von beiden? Ja. Er fickte mich hart. Dann zog er ihn heraus und seine Hose wieder an. Meine Beine konnten mich kaum halten. Er hielt mich fest und küsste mich. Ging ins Schlafzimmer.

Wir saßen auf meinem Bett. Ich erzählte ihm die ganze Geschichte. Es amüsierte ihn. Er legte sich hin und ich kuschelte mich in seinen Arm. Küsste ihn. Weißt du was ich möchte? Wir liegen hier, wie jetzt. Und ein anderer nimmt dich hart von hinten. Und ich spüre die Stöße während ich dich küsse. Ich lächelte. Strich über seinen Bauch. Er war nackt. Langsam nahm ich seinen Schwanz in meinen Mund. Saugte daran. Glitt an dem langen Schaft hinab. Hörte sein Stöhnen. Er nahm mein Haar. Führte meinen Kopf. Zog mich wieder nach oben. Setz dich auf meinen Schwanz. Ich fühlte ihn in mir. Ritt ihn. Hattest du mal zwei Schwänze in deiner Muschi. Nein. Er nahm eines meiner Spielzeuge. Drückte mich zu sich herunter und füllte mich ganz aus. Ich wurde fast wahnsinnig. Er drehte mich auf den Rücken. Besorgte es mir mit dem Vibrator. Gefällt dir das? Ich nickte. Er schlug mich ins Gesicht. Ich schrie auf. Überrascht. Dann sag es! Ich stöhnte. Es gefällt mir. Er fickte mich hart. Sah in meine Augen und kam.

Wir lagen nebeneinander. Unterhielten uns. Über Arbeit. Freunde. Seine Beziehung. Er wolle ausziehen, hätte Angst sie zu verletzen. Fühle sich eingesperrt. Kontrolliert, obwohl sie es nicht tue. Er wolle da heraus. Hielte sich an den schönen Momenten. Es ging um unsere gemeinsame Zeit. Eine schöne Zeit, für uns beide damals. Es war einfach, unkompliziert. Die Frage stand im Raum. Würde es funktionieren? Keiner sprach sie aus.

Ich saß im Schneidersitz, streichelte seinen Rücken. Massierte ihn ein bisschen. Seine Finger suchten einen Weg unter mein Kleid, fanden ihn. Ich mag es wenn du so eingesaut und nass bist. Ich nahm seinen Schwanz in den Mund, während seine Finger mich fickten. Er warf mich auf den Rücken, drückte meine Beine auseinander und drang in mich ein. Es war ein Abschied. Er musste gehen.

Danke. Ich lächelte. Er sah mich an. Küsste mich. Ich mag dich. Ich mag dich auch. Tschüss.

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